Banking – huge, growing chasm between the fortunes …

December 30, 2009

 

Move Your Money: A New Year’s Resolution by Arianna Huffington, Huffington Post  

Last week, over a pre-Christmas dinner, the two of us, along with political strategist Alexis McGill, filmmaker/author Eugene Jarecki, and Nick Penniman of the HuffPost Investigative Fund, began talking about the huge, growing chasm between the fortunes of Wall Street banks and Main Street banks, and started discussing what concrete steps individuals could take to help create a better financial system. Before long, the conversation turned practical, and with some help from friends in the world of bank analysis, a video and website were produced devoted to a simple idea: Move Your Money.

The big banks on Wall Street, propped up by taxpayer money and government guarantees, have had a record year, making record profits while returning to the highly leveraged activities that brought our economy to the brink of disaster… Read more at HuffPost

“Administrators to Lehman Brothers’ European arm will soon be able to start returning $11bn (£7bn) of client assets trapped in the bank since its collapse after yesterday winning support for a distribution plan .

The agreement is a milestone in the unwinding of the bank’s operations. Policymakers are watching the process with a view to reforms that would avoid a repeat of the turmoil triggered by Lehman’s collapse…” (Financial Times, UK, Dec 30)

Indeed, Arianna, those “too big to fail” banks (JP Morgan/Chase, Citi, Wells Fargo, and Bank of America) may gamble with their own money. Surely, of course, we’d be better off – and safer – if big banks turned into smaller ones.

 Supplementary: Global Haplifnet – vanguard topics

haplif – Frank Kalder (HuffPost profile/comments)


Project: US Solar Roads – driving on glass?

December 26, 2009

 

U.S. roads paved with glass panels encasing photovoltaics and LEDs would double as a national power grid

Excerpt – There are about 260,000 kilometers of roadway in the U.S. National Highway System alone, and thousands more in state highways, suburban thoroughfares and rural roads. Could all that asphalt be replaced with a solar technology that would also double as the nation’s power grid?

The key to making this work will be the glass: The solar road panel prototype is 1,024 modules – each containing a solar cell, a light-emitting diode and, someday, an ultracapacitor for storage – sandwiched between a layer of some yet-to-be developed glass and a layer of conducting material. “Nobody’s tried to drive on glass long-term”…

In addition to needing strength, this glass will be textured to allow tires to grip and water to run off. It will also be embedded with heating elements – like a car’s rear windshield – to melt snow or ice. And it will need to be self-cleaning, coping with the grit and grime of an endless procession of tires as well as dust, dirt and other highway detritus. Needless to say, such glass does not exist yet but Brusaw hopes to partner with researchers at The Pennsylvania State University’s Materials Research Institute to develop it… Read more by David Biello, Scientific American

Supplementary: Global Investments into Solar Energy

haplif – Frank Kalder (Global Haplifnet)


Voluntary climate efforts are not enough, in reality

December 20, 2009

 

Copenhagen – Around the world, countries and capitalism are already working to curb global warming on their own, with or without a global treaty.

In Brazil more rainforests are being saved, and in Chicago there’s a voluntary carbon pollution trading system. People recycle, buy smaller and newer cars, and change lightbulbs.

But the impact of such piecemeal, voluntary efforts is small. Experts say it will never be enough without the kind of strong global agreement that eluded negotiators at the U.N. summit this past week in Copenhagen… Read more at the Washington Post (AP; by Seth Borenstein)

 haplif – Frank Kalder (Global Haplifnet)


Obama urged unity at Copenhagen climate summit

December 18, 2009

 

Barack Obama urged nations to accept a less-than-perfect climate agreement in the final hours of the summit in Copenhagen today. A new draft agreement called the “Copenhagen Accord” drops a previous deadline extension… Read more at Deutsche Welle

(Reuters) – Following are notable quotes about a summit of more than 120 world leaders that is trying to secure agreement on who should cut greenhouse gas emissions, by how much and who should pay. Read more at FACTBOX   

haplif – Frank Kalder (Global Haplifnet)


Evolutionary Humanism and the Copenhagen Climate Summit

December 14, 2009

 

A broader essay relating to the previous blog by Bernd Ehlert (in our German category) 

– to be mentioned in context with Michael Schmidt-Salomon’s ethics assessment (s. most recent book review updates)

is available on demand (s. comments below).

Essay

by Bernd Ehlert

Eine Antwort des evolutionären Humanismus
auf heutige Menschheitsprobleme wie dem Klimawandel

[A response of the Evolutionary Humanism to contemporary humanity challenges such as the climate change]  

 

haplif – Frank Kalder (Global Haplifnet)


Evolutionärer Humanismus in Abgrenzung zu Religionen

December 11, 2009

 

– aus zwei Beiträgen eines Gastautors zusammengefügt –

 A] Entstehung von Religionen; hier: Christentum (exzerpiert)  

Im Fall des Christentums wäre hier der Übergang von einer strikten Stammesreligion (der Juden) zu einer für alle Menschen offenen Religion zu nennen. Aber auch das Gottesbild selbst machte eine radikale Wandlung durch, von einem den Völkermord gebietenden Gott des Alten Testaments (Buch 5 Mose Deuteronomium, Kapitel 20, Vers 17) hin zum Gott der völker- und rassenübergreifenden Nächstenliebe. Ja, selbst der Monotheismus wurde in Frage gestellt, und im Grunde ist ein dreieiniger Gott ja kein monotheistischer Gott mehr, zumindest kein lupenreiner. Das sind gewaltige Umbrüche, die bis in die Grundfesten gehen. […]

Im Kontext des Römischen Weltreichs

In diese Spannung hinein brachte Paulus etwas, wonach sich die Menschen sehnten, und dieser Glaube von Paulus wurde einfach deswegen unter den vielen anderen Glaubensformen selektiert, weil er ganz pragmatisch einen Lebensvorteil und eine Lebensperspektive unter den neuen herrschenden Bedingungen (eines Weltreiches) brachte, nämlich für die vielen unterjochten Menschen darin. Im Grunde funktionierte das dann genauso, wie eine neue Tier- oder Pflanzenart aufgrund geänderter Umweltbedingungen entsteht, nur jetzt auf einer anderen Ebene.

Anm. (haplifnet): Diese Sichtweise lässt die These, z.B. die Entstehung des Christentums rein natürlich und evolutionär zu verstehen (und dafür zwingend einen Nutzen vorauszusetzen), deutlich werden.

 

B] Verhaltensweisenanpassung an Veränderungen der Lebensumstände

Ja, aber leider ist es mit der Bereitschaft, das menschliche Handeln evolutionär zu verstehen, nicht sehr weit her. Auch und gerade nicht im evolutionären Humanismus der GBS.*

Für mich steht es etwa außer Frage, dass das, was wir „böse“ oder kriminell nennen und auch die heutigen Menschheitsprobleme, die etwa zur Zeit in Kopenhagen behandelt werden, nicht das Werk eines Teufels sind, sondern einfach nur aufgrund von veränderten Lebensumständen unangepasst gewordene Verhaltensweisen.

Das böse Kriminelle ist also nichts anderes als das alte Recht des Stärkeren, das unauslöschlich noch in unseren Genen schlummert. Gerade erleben wir (teilweise im wahrsten Sinne des Wortes) „hautnah“ mit, wie das exzessive Streben nach Macht und Reichtum auf einer hochtechnisierten, aber begrenzten und überbevölkerten Erde mehr und mehr zu einem unangepassten Verhalten wird. Doch benötigt man die Evolutionstheorie, um das zu erkennen und zu lösen?

Ja, aus mindestens zweierlei Gründen.

Erstens geht es um die Beschaffenheit und die Eigenarten der Antriebe in uns, die für die heutigen Probleme verantwortlich sind. Da sie instinkthafter Natur sind, sind sie eben nicht durch eine einfache Einsicht leicht und endgültig zu berichtigen. Ein gutes Beispiel dafür ist eben die Kriminalität. Obwohl dieses Verhalten (des alten Rechts des Stärkeren) schon seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden überholt ist und kulturell geächtet wird, bedarf es immer noch der dauernden Überwachung und Ahndung, um es zumindest im Zaum zu halten. Man wird sich noch wundern, was den Menschen alles einfallen wird, um die neuen Regeln zu umgehen, falls es überhaupt zu einer Aufstellung solcher Regeln bzw. Verträge in Kopenhagen kommt.

Zweitens geht es um die Erkenntnis dessen, wohin eigentlich die weitere Entwicklung gehen soll. Wenn man nicht die evolutionäre Perspektive berücksichtigt, kommt man zu der Antwort, dass materielle Werte natürlich für alle immer weiter steigen sollen. Doch das geht auf einer überbevölkerten und begrenzten Erde mit zu Neige gehenden Ressourcen eben nicht auf Dauer. An diese Grenzen stoßen wir heute. Aus der evolutionären Perspektive ergibt sich eine Lösung dadurch, dass die materiellen Werte, die wir zu immer weiterem Wachstum bringen wollen, eindeutig noch unserem animalischen Erbe zuzuordnen sind, wobei die evolutionäre Entwicklung des Menschen dadurch geprägt ist, dass die animalischen Verhaltensweisen stetig abnehmen und die geistig-kulturellen stetig zunehmen. An einer solchen Stufe stehen wir heute wieder. (Das heißt natürlich nicht, dass der Mensch alle materiellen Werte oder alle Instinkte verbannen soll, aber er soll sich nicht von ihnen abhängig machen, er soll sie bestimmen und kontrollieren, nicht sie ihn.)

Woran liegt diese Entwicklung begründet, plant das einer? Nein, es ergibt sich einfach aus den Umwelt- und Lebensbedingungen und aus der Entwicklung selbst. Einerseits ist die Erde und sind die Rohstoffe begrenzt und andererseits nimmt die Bevölkerung unaufhörlich weiter zu. Es gibt aber für uns zwei verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen. Bei der ersteren ignoriert man die Probleme einfach und macht so weiter, wie bisher, weil sich dieses Verhalten ja auch bisher als gut und erfolgreich erwiesen hat. Hierbei „lernt“ man nur, wenn es zu einer Katastrophe kommt, wenn wirklich für jeden existentiell einsehbar und erfahrbar ist, dass es so nicht weitergeht. Dieses Verhalten würde ich als animalisches Verhalten bezeichnen, denn genau so funktioniert die bisherige Evolution der Pflanzen und Tiere, d.h. die Katastrophen und der Tod sorgen für die Selektion des angepassten Verhaltens.

Der Mensch sollte aber anderes darauf reagieren. Er kann im Gegensatz zum Tier Gefahren voraussehen und sein Verhalten durch Vernunft und Einsicht ändern – die Betonung liegt dabei auf „kann“, d.h. sofern diese exklusiv menschlichen Eigenschaften eben stark genug sind, um sich gegen die instinkthaften Antriebe in ihm durchzusetzen. Das gilt nicht nur für „Verbrecher“ und prügelnde Hooligans auf der Straße, sondern, leider, auch für unsere sogenannten Eliten. Ein anschauliches Beispiel dafür ist eben nichts anderes als der gegenwärtige Klimagipfel in Kopenhagen. Werden sich hier die nun unangepassten Instinkte durchsetzen und wird es so zu mehr oder weniger großen Katastrophen kommen (die eigentlich im Grunde schon zu Gange sind, denn von der Kolonialzeit bis zur heutigen ungerechten Weltwirtschaftsordnung sorgt dieses instinkthafte Handeln eines Rechts des Stärkeren  für ein äußerst ungerechtes Zusammenleben der Menschen, das Milliarden von Menschen bis heute leiden, sprich hungern und sterben lässt).

Oder gewinnt die Vernunft die Oberhand und kann das instinkthafte Handeln, also die Gier nach immer weiteren materiellem Wachstum, zumindest in die Schranken weisen? (So wie es etwa in vergleichbaren Fällen durch das Justizwesen oder auch die Straßenverkehrsordnung erfolgreich gelungen ist). Im zweiten Fall, wenn die Vernunft die Oberhand gewinnt, würde die Selektion des neuen, angepassten Verhaltens auf der Ebene der Abstraktionen bzw. Gedanken stattfinden und nicht auf der körperlichen Ebene durch das Leiden und Sterben von Menschen in den durch ein unangepasstes Verhalten bedingten Katastrophen. Diese zweite, im wahrsten Sinne menschliche und humane Art der Weiterentwicklung, nämlich auf Grund von Verstand und Vernunft, ist dann ein evolutionärer Humanismus, wenn er dabei eben die bisherige Entwicklung, die eine evolutionäre ist, berücksichtigt.

Dabei könnte, gerade jetzt in Kopenhagen, gut begründet werden, warum der religiöse Glaube bei den heutigen Problemen keine Lösungen mehr bieten kann und er sich deswegen, aus konkreten und nachvollziehbaren Gründen, überholt hat. Das evolutionäre Verständnis der Menschwerdung und des animalischen und archaischen Erbes, das im Menschen schlummert, ist zur Lösung der gegenwärtigen Probleme unabdingbar erforderlich. Doch die Kirchen und der religiöse Glaube blockieren diese Schlüssel zur Problemlösung, da sie das Menschsein anders definieren, d.h. nicht über die Evolution. Ja, für sie ist dabei eine globale Katastrophe sogar der vorausgesagte Beginn des göttlichen Reiches!

Und was macht die GBS angesichts der drängenden Probleme und angesichts des Klimagipfels? Nichts (oder habe ich da etwas übersehen?). Statt die Chance zu nutzen und die Zusammenhänge zwischen den heutigen Problemen und unseren überholten und falschen (religiösen) Weltbildern aufzuzeigen und einen evolutionären Humanismus ernst zu nehmen, zu nutzen und anzuwenden, schweigt sie und überlässt sogar wieder der Kirche das Feld in Kopenhagen. Die nutzt ihre Chance und stellt sich auch in Kopenhagen wieder als das unabdingbar moralisch Gute dar, das die Menschen dringend benötigen (Kathweb, Österreich).  

So offenbart nicht nur der religiöse Glaube, sondern eben auch die Religionskritik, wie groß der Mangel an Vernunft und wie stark der instinkthafte, animalische Einfluss beim heutigen Menschen noch ist.

Nötig ist vor allem, das naturalistische Weltbild und einen evolutionären Humanismus gegenüber den alten, überholten Weltbildern durchzusetzen, und zwar nicht nur in der Theorie, sondern anhand ganz praktischer und anschaulicher Fälle und Probleme, wie etwa dem gegenwärtigen Klimagipfel in Kopenhagen. Evolution ist nicht etwas, was nur in der Vergangenheit stattgefunden hat, Evolution findet im Hier und Jetzt statt. Dabei besitzt der Mensch nicht nur die Fähigkeit dazu, das zu erkennen, sondern es könnte für ihn, wie es aussieht,  zu einer Frage des Überlebens werden.

Bernd Ehlert (GBS-Fördermitglied)

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*) Giordano Bruno Stiftung (GBS)

>> Global Haplifnet


HuffPost’s U.S. Health Care Reform Sifting

December 11, 2009

 

Health Care Reform: Sifting Through the Suboptimal Solutions*

Referring to such previous topic mentions –  e.g. in August  –  I agree with you, Arianna, that it will be a suboptimal solution worth supporting those elements you described if the final bill did contain them. Yes, indeed, the U.S. broken system got to be fixed.  

The aim “we can get back to being a country able to produce optimal responses to our biggest problems” may then be achieved. 

haplif – Frank Kalder (HuffPost profile/comments)

Supplementary: Global Haplifnet – vanguard topics

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*) by Arianna Huffington, co-founder and editor-in-chief, Huffington Post